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Grundlagen des Betonglättens.

Das Betonglätten bietet zahlreiche Vorteile für Ihren neuen Betonboden. Allerdings gibt es bestimmte Faktoren, die die Qualität des Ergebnisses beeinflussen oder Grenzen für das Verfahren setzen. Nachfolgend finden Sie wichtige Grundlagen und Hinweise dazu.

Was ist Betonglätten?
Betonglätten ist ein spezielles Verfahren zur Oberflächenbearbeitung von frisch eingebautem Beton. Dabei wird die Oberfläche mithilfe von Glättmaschinen („Flügelglättern“) verdichtet und geglättet.

Was sind die Ziele von Betonglätten?
Das Betonglätten hat folgende Ziele und Vorteile:

Glattere und dichtere Oberfläche – reduziert Staubentwicklung und erleichtert die Reinigung
Höhere Widerstandsfähigkeit – schützt vor Abrieb, mechanischer Belastung und chemischen Einflüssen
Schnell nutzbarer Industrieboden – ideal für Produktions- und Lagerflächen
Ästhetische Optik – einheitliche, fugenarme Oberfläche mit modernem Look

Wo wird Betonglätten eingesetzt?
Das Betonglätten ist ein bewährtes Verfahren, um Betonböden langlebiger, funktionaler und optisch ansprechender zu gestalten. Einsatzmöglichkeiten sind zum Beispiel:

  • Industriehallen & Lagerflächen
  • Gewerbe- und Verkaufsflächen
  • Tiefgaragen & Parkhäuser
  • Wohnbereiche mit Sichtbeton

Qualitätsunterschiede an Randbereichen
Bereiche, die mit unseren Maschinen nur schwer zugänglich sind, müssen per Hand geglättet werden. Dadurch können dort leichte Unterschiede zur maschinell bearbeiteten Fläche entstehen.

Ebenheit des Bodens
Glättarbeiten haben keinen oder nur minimalen Einfluss auf die Ebenheit des Bodens. Die Einhaltung der Ebenheitstoleranz liegt in der Verantwortung des Bauherrn, da Unebenheiten durch Glättmaschinen nicht ausgeglichen werden können.

Einzigartige Optik
Jeder geglättete Betonboden ist ein Unikat. Das Endergebnis hängt von verschiedenen Faktoren ab, weshalb es zu natürlichen Variationen in der Optik kommen kann.

Einfluss von Witterung und Umgebung

  • Sonne und Wind können das Austrocknen beschleunigen, während Licht- und Schattenbereiche ein zeitlich versetztes Abbinden verursachen. Dies kann sichtbare Übergänge, erhöhte Spannungen und Risse zur Folge haben.
  • Regen und Feuchtigkeit: Das Glätten eines monolithischen Betonbodens unter Regen ist nicht möglich. Anhaltender Niederschlag kann zu einem mangelhaften Ergebnis und Folgeschäden führen.

Materialeinsatz am Randbereich
Randstreifen aus Styropor sollten vermieden werden. Gelöstes Styropor oder andere lösliche Materialien an den Rändern der Betonfläche können Schäden auf der Oberfläche verursachen.

Weitere Informationen zu den Voraussetzungen für das Glätten eines Betonbodens erhalten Sie hier.